Akademische Spin-Offs: Offene Innovation

Aktuelle Spin-Offs im Detail

Aus der Wissenschaft in die Unternehmensgründung: High-Tech-Inkubator (HTI) BioIntelligence GmbH

Der High-Tech-Inkubator (HTI) BioIntelligence ist eine hundertprozentige Tochter von BioDigit e. V. – ein Verein, der sich nachhaltiger Entwicklung durch Biologisierung und Digitalisierung widmet und maßgeblich durch das ITE und die Institutsleitung, Frau Prof. Dr. Heiden, ins Leben gerufen wurde.

Die Mission des HTI BioIntelligence ist es, Start-ups im Deep-Tech-Bereich zu unterstützen, die Lücke zwischen Idee und Proof of Concept zu überbrücken und sie hin zu marktreifen und investierbaren Organisationen zu entwickeln. Der High-Tech-Inkubator (HTI) bietet umfassende Unterstützung für Frühphasen-Hightech-Startups an, indem sie individualisierten Zugang zu den richtigen Ressourcen erhalten.

Bild Bild Bild
Bild Bild Bild

Der High-Tech-Inkubator (HTI) BioIntelligence versteht die Herausforderungen, mit denen junge Unternehmen bei ihren Innovationsaktivitäten konfrontiert sind, und die Pain Points auf dem Weg hin zu einem nachhaltigen Geschäftsmodell. Dazu gehören die zeitaufwendige Recherche nach neuen Technologien, Märkten und Start-ups, der Mangel an hochwertigen und öffentlich zugänglichen Informationen sowie die Komplexität des weltweiten Startup-Ökosystems.

Durch die Entwicklung und Pflege eines Netzwerks von Innovatoren sowie die Bereitstellung von Fachwissen in Strukturen und Prozessen wie Deal-Flows, dem Transfer von geistigem Eigentum und der Bewältigung von Unsicherheiten bei Entscheidungen unterstützt der HTI-Start-ups dabei, ihre Ziele zu erreichen.

Weiterhin bestehen Partnerschaften mit namenhaften Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen, welche eine nachhaltige Entwicklung gewährleisten und entscheidende wissenschaftliche Unterstützung anbieten. Mission des High-Tech-Inkubator ist es, Unternehmen dabei zu helfen, erfolgreich zu wachsen und zu florieren.

Bild Bild Bild
Startup-Inkubator: Netzwerk und Portfolio

Science meets Economy: BioDigit e.V.

BioDigit e.V. - Das exklusive Innovationsnetzwerk

Unter dem Motto Triggering Sustainable Bioeconomy gründeten 2018 Beteiligte aus Wissenschaft und Wirtschaft den Forschungsverein. Der Zweck des gemeinnützigen Vereins BioDigit ist die Förderung von Forschung und Innovation hin zu einer nachhaltigen Entwicklung mittels Biologisierung, Bioökonomie, Digitalisierung und wissensbasierter Prozessintelligenz. Der Verein handelt agil, ist als gemeinnützige Identität aber nicht von eigenen unternehmerischen Interessen geleitet, sondern dient der Beförderung der Wissenstranslation zwischen Akademia, Wirtschaft und Gesellschaft. Der Verein verfügt über großes nationales und internationales Netzwerk an führenden Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Forschung, aber auch Industrie, Wirtschaft und Finanzwesen.

Foto: Gruppenbild von Vereinspersonen Foto: Gruppenbild von Vereinspersonen Foto: Gruppenbild von Vereinspersonen © Michael Matthey
Bild Bild Bild
Vereinsmitglieder, Projekte und Ziele

Unternehmerisch aktiv sein: selbst gründen

Sie haben eine visionäre Idee? Als Institut für Innovations-Forschung, Technologie-Management und Entrepreneurship (ITE) der Leibniz Universität Hannover bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Ihre Ideen in marktreife Unternehmen zu transformieren. Wir fördern fakultätsübergreifend Studierende, Promovierende und Mitarbeitende, interdisziplinäre Ansätze auszubauen und innovative Projekte voranzutreiben. Mit unserer langjährigen Erfahrung und einem breiten Netzwerk helfen wir, Brücken zwischen Konzept und Markt zu schlagen. Nutzen Sie unsere Ressourcen und Expertise, um Ihre unternehmerische Zukunft zu gestalten. 

Einige unserer Startups

Allogenetics

Allogenetics revolutioniert die Organtransplantation mit einer neuartigen Therapie, die das Transplantat „unsichtbar“ für das Immunsystem macht und so lebenslange Immunsuppression überflüssig macht.

Bild Bild Bild

CaBiDi

CaBiDi entwickelt hoch biokompatible Nanopartikel für die gezielte Freisetzung von Chemotherapeutika, ideal für schwer behandelbare Krebsarten. Langfristig soll eine Plattform mit einer Vielzahl von Anwendungsgebieten entstehen.

Bild Bild Bild

GOENOMICS

GOENOMICS startete im September 2023 mit mendle®, ein Google-ähnliches Suchprogramm für biologische Sequenzinformationen. Die Basis von mendle® ist eine umfassende Datenbank mit den Genom-Annotationen aller bisher und zukünftig sequenzierten Pflanzen, Tiere und Pilze. Die Genom-Annotationen werden von GOENOMICS' eigener Software generiert.

Bild Bild Bild

Lifelight Health

Lifelight Health entwickelt innovative implantierbare medizinische Geräte für die gezielte Freisetzung von biologischen Wirkstoffen und kleinen Molekülen, ohne dass eine Injektion erforderlich ist. Das System basiert auf einem neuartigen Linker-System, das eine aktiv kontrollierte, präzise und schnelle Freisetzung von zugelassenen Medikamenten ermöglicht.

Bild Bild Bild

NeuroXR

Das Produkt von des Startups NeuroXR implementiert Softwarelösungen in VR, damit Menschen, die an neuropathischen Schmerzen der oberen Gliedmaßen leiden, Zugang zu einer wirksamen und erschwinglichen Handtherapie erhalten. Auf diese Weise befähigt es Nutzende, sich selbst zu helfen.

Bild Bild Bild

OptiMod

Data-Science-Anwendungen sind die wichtigsten Treiber der vierten industriellen Revolution. Das Team OptiMod entwickelt eine benutzerfreundliche Statistiksoftware, die durch ihren KI-gestützten Optimierungsalgorithmus hochwertige Ergebnisse garantiert.

Bild Bild Bild

Phaeosynt

Phaeosynt ist der weltweit einzige Produzent veganer Antikörper, die aus Kieselalgen produziert. Damit kann Phaeosynt vegan-zertifizierte Diagnostika wie z.B. Schwangerschaftstests herstellen.

Bild Bild Bild

Plantilizer

Plantilizer nutzt bisher ungenutzte Biomasse, wie z. B. Klärschlamm, um in einem definierten Pyrolyseprozess Biokohle herzustellen. Oberfläche und Poren der Biokohle werden von spezifischen Mikroorganismen besiedelt. Diese Mikroorganismen machen Nährstoffspeicher im Boden und in der Biokohle pflanzenverfügbar und reduzieren so den Bedarf an Mineraldünger.

Bild Bild Bild